FHELER als Chancen: Wege zur fehlerfreundlichen Lehrpraxis

Fehlerfreundliche Lernkultur in der Hochschul-Lehre fördern

Workshoptage
11.05.202709:00 - 17:00
Anmeldefrist
10.12.2026 - 27.04.2026
Veranstaltungsort Online-Workshop
Raum: virtuell
Workshopleitung
Kosten
250 €
Max. Workshop-Plätze
16 Personen
Workshop Beschreibung
Workshop Kurzinfo

Ziel:

„Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug.“ (Wilhelm Busch)

In der Hochschullehre wird Fehlern oft noch mit Ablehnung begegnet. Sehr oft werden „richtige“ Antworten höher gehandelt als wertvolle Lernprozesse. Doch „Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen” (James Joyce) und eine Lernkultur, in der Fehler gemacht werden können, um daraus zu lernen, ist entscheidend für den Lernerfolg und die persönliche Entwicklung der Studierenden. Fehler sind nicht Hindernisse, sondern Chancen zur Weiterentwicklung. Eine fehlerfreundliche Lernatmosphäre fördert zudem Kompetenzerleben und Selbstwirksamkeit der Lernenden und trägt damit zu größerer Aktivität im Unterricht bei.

Dieses Seminar bietet Gelegenheit, die eigene Rolle als Begleiter:in von Lernprozessen zu reflektieren und eine persönliche Vision und konkrete Methoden für eine fehlerfreundliche Lehrpraxis zu entwickeln. In diesem Zusammenhang betrachten wir auch typische Paradoxien, die in solchen Lehrsituationen auftreten (z.B. Struktur vs. Flexibilität oder Nähe vs. Distanz) und Methoden, wie man ihnen konstruktiv begegnen kann.

Bringen Sie gerne Materialen für die eigene Lehrveranstaltung mit, die Sie weiterentwickeln wollen.

Zielgruppe:  

Lehrende an Fachhochschulen mit und ohne Erfahrung in Kommunikationspsychologie

Lernergebnisse:  

Nach Absolvierung dieses Workshops sind die Teilnehmenden in der Lage:

  • eine persönliche Vision für eine fehlerfreundliche Lehrpraxis zu entwickeln.
  • Methoden anzuwenden, um eine offene und aktivierende Fehlerkultur in ihrer Lehre zu fördern.
  • entsprechende konkrete kommunikative und methodische Interventionen für ihre eigene Lehre zu entwickeln.
  • typische Paradoxien in ihren Lehrkontexten zu identifizieren und konstruktive kommunikative Strategien zu entwickeln.
  • das Modell der Wertequadrate (Schulz von Thun) zur Reflexion und Gestaltung ihrer Lehrpraxis zu nutzen.
  • das Modell der negierten Tetralemma anzuwenden, um Paradoxien zu bewältigen.

AnmeldenBitte einloggen/registrieren um sich anzumelden!